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Ortsgruppe Witten-Hagen der DFG-VK

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Das haben wir gemacht …

Antikriegstag 2021

Zum diesjährigen Antikriegstag rufen der DGB, das Wittener Friedensforum, die DFG-VK Witten-Hagen  und andere Gruppen am 1. September zu einer Kundgebung auf dem Rathausplatz mit anschließendem Gang zum Mahnmal im Lutherpark auf.
Auf dem Rathausplatz gibt es Redebeiträge der Gewerkschaftsjugend und vom Freundschaftsverein Tczew-Witten. Das Friedensforum wird mit Spruchtafeln aktuelle Forderungen der Friedensbewegung präsentieren. Am Mahnmal wird ein Kranz niedergelegt, es spricht Dietmar Köster, Europaabgeordneter der SPD aus Wetter. Beginn ist um 17:00 Uhr.
Hier der Flyer zur Veranstaltung.

Im bundesweiten Aufruf des DGB heißt es: „Die Bilanz der aktuellen Bundesregierung ist ernüchternd. Deutschland steht auf dem siebten Platz der Länder mit den größten Rüstungsausgaben. Unter den Top-Ten-Staaten weist der deutsche Verteidigungshaushalt mit einem Plus von über fünf Prozent die größten Zuwachsraten auf. Für das laufende Jahr liegt er bei knapp 47 Milliarden Euro. Und wenn es nach der scheidenden Bundeskanzlerin ginge, sollte Deutschland bis 2030 die NATO-Zielvorgabe erfüllen und zwei Prozent des BIP für Verteidigung ausgeben. Dies entspräche einer weiteren Erhöhung des Wehretats um mehr als 20 Mrd. Euro.“ Den ganzen Aufruf findet man hier…….

Das aktuelle Afghanistan-Desaster ist Beleg für die verfehlte Außenpolitik nicht nur der aktuellen Bundesregierung sondern auch ihrer Vorgänger. Die Friedensbewegung hat mit ihren Mahnungen, dass der Kriegseinsatz am Hindukusch ein Fehler war, dramatisch recht behalten. Die Konsequenz aus dem Geschehen muss nun sein, die auf Aufrüstung und Militäreinsatz ausgerichtete Politik umzukehren: Abrüstung, Entspannungspolitik und Zivile Konfliktbeabeitung müssen in den Mittelpunkt gestellt werden!
Dafür demonstrieren wir am Antikriegstag. Bitte unterstützt uns und kommt zum Rathausplatz!


Gedenkveranstaltung
80. Jahrestag des Überfalls der Wehrmacht auf die Sowjetunion

Für Frieden und Entspannung !

Di. 22. Juni 2021, 17:30 Uhr

Gut 50 Personen beteiligten sich an der Veranstaltung zum 80. Jahrestag des Überfalls der Wehrmacht auf die Sowjetunion. Mit Reden, Gedichten und Musik wurde an die damals begangenen deutschen Verbrechen erninnert und aktuell für eine neue Entspannungspolitik zwischen der NATO und Russland geworben. Auch Bürgermeister Lars König sprach ein Grußwort.

Am 22. Juni 2021 jährt sich zum 80. Mal der Tag, an dem die Wehrmacht unter der Nazi-Diktatur 1941 die damalige Sowjetunion überfiel. Diesem Vernichtungskrieg fielen 26. Mio. Männer, Frauen und Kinder in der UdSSR zum Opfer. Besonders Weißrussland, die Ukraine, die baltischen Republiken und der westliche Teil Russlands litten unter der deutschen Kriegsmaschinerie. Neben den Kriegsopfern direkt in den betroffenen Ge-bieten starben auch zahllose Krieggefangene und Zwangsverschleppte in Lagern in Deutschland, auch in Witten. 7210 von ihnen wurden in Witten zur Arbeit gezwungen, 397 überlebten dies nicht. Die Mehrzahl von ihnen liegt auf dem Annener Friedhof begraben.

Dies und Wittens russische Partnerstadt Kursk sind ein wichtiger Beweggrund, am 22. Juni diesen Jahres der grausamen Verbrechen zu gedenken, die in deutschem Namen verübt wurden. Aber auch die Sorge darüber, dass sich seit meh-reren Jahren das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen wieder verschlechtert, motiviert uns. Wir sehen die Notwendigkeit, für eine neue Entspannungspolitik einzutreten, die wieder zunehmende Aufrüstung in Ost und West sowie Truppenansammlungen und Manöver abzulehnen.
Vor diesem Hintergrund laden wir zu einer Gedenkveranstaltung am 22. Juni 2021 auf dem Annener Friedhof am Gedenkstein für die dort begra-benen sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsverschleppten ein.

Gedenkveranstaltung

Mahnmal Annener Friedhof,
Dortmunder Str. / Diesterweg Str., Witten

mit
•    einem Grußwort aus Wittens russischer Partnerstadt Kursk
•    Redebeiträgen des Wittener Friedensforums und des
Freundeskreises Witten-Kursk
•    Erinnerungen aus deutscher und russischer Sicht
•    Gedichten sowie musikalischer Begleitung von Hannes Busch

VA: Wittener Friedensforum, DFG-VK Witten-Hagen, Freundeskreis Witten-Kursk
mit Unterstützung des DGB KV Ennepe-Ruhr und des GEW KV Ennepe-Ruhr

Hier der vollständige Einladungsflyer


Online – Informations- und Diskussionsveranstaltung des
Wittener Friedensforums und der DFG-VK Witten-Hagen

Atomwaffenverbot – jetzt!

mit: Kathrin Vogler (MdB Die LINKE) und Ralf Kapschack (MdB SPD)

Donnerstag, 3. Dezember 2020, 18 Uhr

Es ist soweit: Im Oktober ratifizierte der 50. Staat den neuen UN-Atomwaffenverbotsvertrag!

90 Tage später, im Januar 2021 tritt er in Kraft und die Herstellung, Lagerung und Anwendung von Atomwaffen sind völkerrechtlich verboten. Doch die Staaten, die Atomwaffen besitzen, weigern sich bisher, den Vetrag zu unterzeichen. Auch Deutschland steht noch abseits. Doch gerade Deutschland in der Mitte Europas wäre vorrangiger Schauplatz einer atomren Auseinandersetzung zwischen der NATO und Russland. Die Gefahr einer solchen Auseinandersetzung ist in den letzten Jahren wieder deutlich gestiegen. Nach wie vor reichen die vorhandenen Atomwaffen aus, die Menschheit mehrfach zu vernichten. Das Wegbrechen von Rüstungskontrollverträgen wie dem INF-Vertrag und die Entwicklung neuer Trägerraketen machen die Situation immer bedrohlicher.

Über diese angespannte Lage und die Chancen, die durch den Atomwaffenverbotsvertrag neue entstanden sind, wollen wir mit unserer Online-Veranstaltung „Atomwaffen verbieten – jetzt!“ am 03. Dezember informieren. Dazu haben wir zwei Mitglieder des „Interfraktionellen Parlamentskreises Atomwaffenverbot“ im Bundestag als Gäste gewinnen können.
Wegen Corona haben wir diese Veranstaltung im Frühjahr absagen müssen und auch jetzt kann sie nur online stattfinden. Hier der aktualisierte Flyer…


Antikriegstag 2019 – 80. Jahrestag des Beginns des II. Weltkriegs

Leuchtzeichen für den Frieden

Sonntag, 1. September 2019, 20 Uhr,
vor der Johanniskirche  

Über 50 Teilnehmer*innen versammelten sich am Antikriegstag auf dem Johannis-Kirchplatz, um an der Veranstaltung des Wittener Friedensforums und der DFG-VK Witten-Hagen teilzunehmen. Sie begann mit einer Ansprache von Joachim Schramm, der an die Schrecken des Krieges erinnerte und dann auf die heutigen Kriegsgefahren einging. Besonders in der Konfronation zwischen NATO und Russland und in dem eskalierenden Konflikt zwischen USA und Iran sah er dringenden Handlungsbedarf für die Bundesregierung und forderte sie zu einer neuen Entspannungspolitik, Abrüstung und deutlicher Zurückweisung von militärischen Aktionen auf. Anschließend spielte das Münsteraner Duo „Cuppetea“ Friedenlieder aus verschiedenen Ländern. Nach Aufziehen der Dämmerung war es dann so weit: Die „Leuchtzeichen für den Frieden“ erhellten die Fassade der Johanniskirche und zogen auch immer wieder Passanten auf der angrenzen Hauptstraße und dem Rathausplatz in ihren Bann.

Bilder von den Schrecken des II. Weltkrieges auf der Fassade der Johanniskirche

Protest gegen AFD-Veranstaltung im Wittener Saalbau

Am 29. April führt die AfD im Wittener Saalbau eine Veranstaltung mit einigen ihrer Bundestagsabgeordneten durch. Gegen diese Propagandashow der rechten Partei will eine Bündnis aus mehreren Gruppen und Parteien protestieren. Auch das Wittener Friedensforum ruft zu dem Protest auf. Um 17 Uhr startet eine Demonstration ab Hauptbahnhof durch die Innenstadt zum Saalbau.

Mehr unter https://enssq.noblogs.org/post/2019/04/02/gegen-afd-2904/

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