• Skip to main content

Ortsgruppe Witten-Hagen der DFG-VK

  • Startseite
  • Mitmachen
  • Rückschau
  • Kontakt

Herzlich Willkommen

… bei der Gruppe Witten-Hagen der Deutschen Friedensgesellschaft –
Vereinigte KriegdienstgegnerInnen (DFG-VK)!

Die DFG-VK ist eine pazifistische Organisation, in der sich Menschen zusammen gefunden haben, die sich gegen Krieg und Rüstung, für Frieden, Abrüstung und die Zivile Lösung von Konflikten engagieren. Bis zur Aussetzung der Wehrpflicht haben wir Kriegsdienstverweigerer bei ihre Anerkennung geholfen, heute wenden wir uns gegen die offensive Werbung der Bundeswehr, gerade auch an Schulen. Doch aktuell wird auch die Kriegsdienstverweigerung wieder wichtig!
Mehr zu unserer Aktivitäte hier auf dieser Seite!

Kriegsdienstverweigerung: Viele Menschen verweigern jetzt den Kriegsdienst. Wir helfen bei der Antragstellung.
Einfach eine Mail an:: witten-hagen (at) dfg-vk (punkt) de


Antikriegstag 2026

Über 60 junge und alte Friedensfeund:innen versammelten sich am Antikriegtag zunächst auf dem Rathausplatz und nach einem kurzen Demozug am Mahnmal im Lutherpark. Auf dem Rathausplatz hatte Joachim Schramm vom Friedensforum zum Auftakt die ungebremste Aufrüstung der Bundesregierung kritisiert und darauf verwiesen, dass diese Aufrüstung zu Lasten des Sozialsystem und aller Bürger gehe. (hier die ganze Rede als pdf) Mit einem von dem Wittener Streetart-Künstler Tenso gestalteten Transparent stellt das Friednsforum den zusammenhang zwischen Sozialabbau und Rüstungswahn dar.

Im Lutherpark kritiserte Jurek Macher von der verdi-Jugend ebenfalls die Forderung nach Kriegstüchtigkeit und die Vorbereitung einer neuen Wehrpflicht. Angesichts der unsicheren Lage der Jugend sei es völlig unangebracht von dieser eine Gegenleistung in Form AKT3des Kriegsdienstes zu fordern. Der stellv. Bundesvorsitzende der IG Bau, Carsten Burckhardt kritiserte ebefalls den Begriff der Kriegstüchtigkeit. Eine Bombe zerstöre ein Haus in Sekunden, es wieder aufzubauen oder einen Ort wieder bewohnbar zu machen könne Jahre dauern.

Zum vergrößern anklicken!

Ankündigung: Am 1. September finden in Witten und Hagen Veranstaltungen zum Antikiegstag statt. In Witten beginnt die Veranstaltung um 16:30 Uhr auf dem Rathausplatz mit der Begrüßung durch den DGB-Vorsitzenden und einer Rede von Joachim Schramm für das Wittener Friedensforum. Gemeinsam mit dem Friedensforum wollen wir mit einem großen Transparent auf den Zusammenhang von Sozialabbau und Aufrüstung aufmerksam machen. Es wird von einem Wittener Künstler gestaltet. Nach eine kurzen Demo gibt es dann im Lutherpark eine Kranzniederlegung am Mahnmal und Redebeiträge der Verdi-Jugend und von Carsten Burckhardt (Stv. Bundesvorsitzender IG BAU).

Hier der Flyer ….

Der DGB ruft bundesweit unter dem Motto „Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gemeinsam für Völkerverständigung, soziale
Gerechtigkeit und eine Welt ohne Krieg!“ zum Antikriegstag auf. Hier der ganze Aufruf als PDF: https://www.dgb.de/fileadmin/download_center/Aufrufe/Erkl%C3%A4rung_des_Deutschen_Gewerkschaftsbundes_zum_Antikriegstag_am_1._September_2026.pdf


3. Schulstreik auch in Witten

Im Rahmen der bundesweiten Schulstreiks protestierten Wittener Schüler:innen am 8. Mai gegen die Pläne der Bundesregierung, im kommenden oder übernächsten Jahr die Wehrpflicht wieder zu reaktivieren „Seit unserem letzten Aktionstag hat die Regierung beschlossen, dass junge Männer sich einen längeren Auslandsaufenthalt von der Bundeswehr genehmigen lassen müssen. Die Regelung wurde zwar kurz darauf ausgesetzt, steht aber nun zur Verfügung, jederzeit angewendet werden zu können. Im Strategiepapier der Bundeswehr hat Boris Pistorius letzte Woche angekündigt, die Bundeswehr solle die größte Armee Europas werden. Bei solchen Ankündigungen geht es schon lange nicht mehr um Landesverteidigung. Da machen wir nicht mit!“ heißt es in der Pressemitteilung des Bündnisses, in dem auch die DFG-VK Witten-Hagen dabei ist.
Ca. 80 Schüler:innen und Erwachsne zogen in einer bunten Demonstration durch die Innenstadt. Auf dem Rathausplatz gab es Redebeiträge von Schüler:innen und Verterter:innen der beteiligten Organisationen. Der Sprecher der DFG-VK Witten-Hagen, Joachim Schramm erinnerte am ehemaligen Standort der jüdischen Synagoge an die Befreiung von Krieg und Faschismus am 8. Mai vor 81 Jahren und an das Kriegsende in Witten bereits im April: https://witten-hagen.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/21/2026/05/Re_Schulkstreik85.pdf

Rede auf dem Rathausplatz
Joachim Schramm am ehemaligen Standort der Synagoge


Im Anschluss trafen sich Demonstrationteilnehmer:innen im „Streikcafe“ vor dem „Trotz Alledem“ in der Wideystraße. Hier berichtet Joachim Schramm vom Schicksal des Witener Deserteurs Siegmund Mühlhaus, der kurz vor Kriegsende noch von Wittener Volkssturmmännern erschossen worden war. Mehr zu Siegmund Mühlhaus, für den das Wittener Friedensforum einen Stolperstein verlegen ließ: http://www.wit-friedensforum.de/Dokumente/StpSteine1214.pdf


Ostermarsch Rhein Ruhr 2026
„Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gegen Wehrpflicht und Militarisierung! Keine neuen Mittelstreckenwaffen in unserem Land!

Inzwischen haben wir es mit drei blutigen Kriegen in der Ukraine, in Nahost und im Iran zu tun, die uns direkt betreffen. Von weiter entfernten Kriegen wie im Sudan ganz zu schweigen. Die Bundesregierung duckt sich weg, wenn es um Völkerechtsverletzungen der USA und Israels geht, im Ukrainekrieg steht sie auf Seiten derjenigen, die den Krieg noch verlängern wollen. Die Aufrüstung der Bundeswehr erreicht neue Rekordmarken, bei den Rüstungsexporten hat Deutschland sich auf Platz vier vorgearbeitet. Die innere Militarisierung schreitet voran, die Wehrpflicht droht reaktiviert zu werden. Dem wollen wir uns beim Ostermarsch entgegenstellen! Gerade die Schulstreiks junger Menschen gegen die Wehrpflicht machen Mut, das der Protest breiter wird.
Der Ostermarsch 2026 steht unter dem Motto: „Friedensfähig statt kriegstüchtig! Gegen Wehrpflicht und Militarisierung! Keine neuen Mittelstreckenwaffen in unserem Land! An drei Tagen zu Fuß und mit dem Fahrrad an Rhein und Ruhr gemeinsam für den Frieden aktiv. Über 50 Initiativen und Organisationen von Rhein und Ruhr, 40 bekannte Erstunterzeichner:innen und zahlreiche Einzelpersonen rufen auf, Ostern auf die Straße zu gehen.

Lasst uns an Ostern ein deutliches Zeichen gegen den Krieg, für einen schnellstmöglichen Waffenstill-stand und für ernsthafte Verhandlungen über eine diplomatische Lösung der Konflikte setzen! Ostern auf die Straße, für Waffenstillstand, für die Wahrung des Völkerrechts, gegen Milliardenschulden für Rüstung, gegen neue Mittelstrecken¬waffen, gegen Wehrpflicht, für Rüstungskontrolle und eine gesamteuropäische Friedensordnung!
Aus unserer Region bietet sich wieder die Fahrradetappe am Ostersonntag von Essen nach Bochum an. Mit dem Zug RB40 kommt man mit Fahrradtmitnahme nach Essen: (ab Hagen um 9:16 Uhr, ab Witten um 9:31 Uhr, Ankunft in Essen 9.58 Uhr). Die Kundegbung dort ist auf dem Platz an der Marktkirche, vom Hbf ca. 700 m gerade durch die Fußgängerzone. In Essen redet zum Auftakt unter dem Motto „Diplomatie und Abrüstung statt Eskalation“ Siw Mammitzsch von der DKP. Zum Abschluss in der Ko-Fabrik (Stühmeyerstr.) in Bochum ist das Thema Solidarität mit dem kurdischen Autonomieprojekt Rojawa.
Auch der Ostermontag bietet sich zur Teilnahme an: Wieder ist der Start in Dortmund-Dorstfeld auf dem Wilhelmplatz (U44 von Kampstr. bis Wittener Str.), um 13:30 Uhr startet dort die Auftaktkundgebung. Es spricht Hajo Koch von der VVN-BdA, ich mache die Begrüßung. Dann folgt die Demo in die Dortmunder City, wo ab 15:00 Uhr das Abschlussfest der dreitägigen Aktion auf dem Hansaplatz stattfindet. Dort reden Ulrike Eifler, IG-Metall Gewerkschaftssekretärin und Andrej Konovalov,ukrainischer Friedensaktivist. Es gibt auch Musik und Stände von verschiedenen Gruppen.

Den Flyer mit allen Infos gibt es hier: https://nrw.dfg-vk.de/wp-content/uploads/sites/19/2026/02/Flyer_2026_MAIL.pdf


Infoveranstaltung zur Kriegsdienstverweigerung

Mehr als doppelt so viele Menschen wie im Vorjahr verweigerten 2025 den Kriegsdienst. Angesichts der Debatten um die Einführung einer neuen Wehrpflicht vielleicht schon im kommenden Jahr wollen viele junge Menschen ein Zeichen setzen und deutlich machen: Ich bin nicht bereit, mich in militärische Strukturen zwingen zu lassen und in den Krieg zu ziehen. Gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht gingen Zehntausende auf die Straße, zuletzt am 5. März beim zweiten Schulstreik statt. Eine Woche später, am Freitag den 13. März gibt es für alle, die mehr über die Möglichkeiten der Kriegsdienstverweigerung wissen wollen, eine Infoveranstaltung im Trotz Allem.

Ab 19:00 Uhr berichtet Joachim Schramm von der örtlichen Gruppe der Deutschen Friedensgesellschaft- Vereinigte Kriegsdienstgegner über den Hintergrund der Verweigerung, was sie zum Widerstand gegen die Wehrpflicht beitragen kann und wie das Verweigerungsverfahren genau abläuft. Die Deutsche Friedensgesellschaft gehört zu den Experten in Sachen Kriegsdienstverweigerung. Alle, die „Nein!“ zu Wehrpflicht sagen, sind herzlich eingeladen!

Trotz Allem,Wideystraße 44
Freitag, 13.03.2026
ab 18:00 Uhr geöffnet, Beginn um 19:00 Uhr

Schulstreik gegen Wehrpflicht

Ab dem 1. Januar git das Gesetz zum „Neuen Wehrdienst“. Alle 18-jährigen Männer werden Zwangs-Erfasst, die Personendaten gehen an die Bundeswehr. Dagegen gibt es keine Widerspruchsmöglichkeit. Nach und nach sollen dann die 18-jährigen auch Zwangsgemustert werden. Ab Mitte ´27 sollen dann so viele Musterungseinrichtungen funktionsbereit sein, dass der ganze Jahrgang gemustert werden kann. Das ist der Einstieg in eine Wehrpflicht „light“, auch wenn es noch keinen Zwang zum Dienst bei der Bundeswehr gibt. Deshalb haben am 5. Dezember bundesweit Schüler:innen gegen die Wehrpflicht gestreikt. Jetzt am 5. März hat die zweite Streikaktion stattgefunden.

In Witten hat ein Bündnis „Nein zur Wehrpflicht“ die Streikaktion organisiert. Auch die DFG-VK Witten-Hagen war dabei. Knapp 150 Schüler:innen und einige ältere Friedensbewegte versammelten sich auf dem Rathausplatz und zogen anschließend mit einem Demozug durch die Stadt. Zum Abschluss hielt u.a. der Sprecher unserer Ortsgruppe, Joachim Schramm eine Rede.


Stoppt das Töten in der Ukraine! – Mahnwache zum 4. Jahrestag

Seit vier Jahren dauert nun der Krieg in der Ukraine an. Wir fordern alle Beteiligten zu einem Waffenstillstand auf, um das Töten zu beenden. Der Krieg hat seit dem 24. Februar 2022 zu hunderttausenden Toten und Verletzten sowie Millionen Geflüchteten geführt – jeder Tag, den er andauert, führt zu noch mehr Leid, wie die aktuellen russischen Angriffe auf die Energieversorgung in der Ukraine zeigen!

Wir wollen gemeinsam mit dem Freundeskreis Witten-Kursk und dem Wittener Friedensforum mit einer Mahnwache an die Opfer in der Ukraine und in Russland gedenken und dafür eintreten, dass auch unsere Regierung endlich eine konstruktive Rolle in Richtung einer diplomatischen Lösung einnimmt.

Wir laden ein zur:
Mahnwache am Di., 24. Feb. ´26
17:30 Uhr Berliner Platz, Witten

wir bilden aus Lichtern ein Peace-Zeichen,
Sprüche und Gedichte gegen den Krieg,
Musik und Redebeiträge
Hier der Flyer zu der Aktion.


Antikriegstag und Veranstaltung zum SPD-Manifest


Am 1. September findet wieder die Antikriegstagsveranstaltung des DGB mit weiteren Unterstützern statt. Sie beginnt um 16:30 Uhr auf dem Rathausplatz, wo das Friedensforum einen Redebeitrag hält und Ballons mit Friedensbotschaften auf die Reise schickt. Nach dem Demozug zum Lutherpark spricht dort der Vorsitzende der Gewerkschaft NGG NRW, Mohamed Boudih. Das ganze Programm findet Ihr hier im Flyer.

Seit mehreren Jahren und spätestens seit dem russischen Angriff auf die Ukraine stellt sich die Frage, wie der Frieden in Europa wiederhergestellt und langfristig gesichert werden kann. Die Bundesregierung kennt als Antwort auf diese Frage aktuell nur die militärische Aufrüstung. Vergessen sind die Strategien aus der Zeit des Kalten Krieges, als mit Diplomatie und Rüstungskontrolle die Kriegsgefahr eingegrenzt wurde. Im Juni veröffentlichten Friedenskreise aus der SPD ein Manifest mit dem Titel „Friedenssicherung in Europa durch Verteidigungsfähigkeit, Rüstungskontrolle und Verständigung“. Darin fordern die Autor:innen mehr Diplomatie, wollen zurück zu einer europäischen Friedensordnung auf Gegenseitigkeit, auch durch einen neuen Dialog mit Russland.

Wir haben einen der Unterzeichner des Manifests eingeladen, die Ziele des Papiers vorzustellen und sich der Diskussion zu stellen. Am Mittwoch den 3. September ist Prof. Dr. Dietmar Köster, ehem. EU-Abgeordneter der SPD ab 18 Uhr im Gewerkschaftshaus zu Gast.


Ostermarsch Rhein Ruhr 2025
„Friedensfähig statt kriegstüchtig! Kriege beenden, Aufrüstung stoppen! Keine neuen Mittelstreckenwaffen in unserem Land!“

Die Kriege in der Ukraine und in Nahost dauern  an, das Sterben geht weiter. Unsere kommende Regierung hat in dieser Situation einen enormen Aufrüstungsschub der Bundeswehr durchgesetzt, so als könne man eine Feuer mit Benzin löschen. Nach oben offene Schulden sollen sollen Deutschland wieder zu einer Militärmacht machen. Die Gefahr eines Angriffs Russland in wenigen Jahren wird an die Wand gemalt, entgegen aller Hinweise verschiedener Experten, die das für unwahrscheinlich halten. Die ganze Gesellschaft soll kriegstüchtig gemacht werden, Zivilschutz wird propagiert, eine neue Wehrpflicht wird geplant. Dem wollen wir uns beim Ostermarsch entgegenstellen!
Der Ostermarsch 2025 steht unter dem Motto: „Friedensfähig statt kriegstüchtig! Kriege beenden, Aufrüstung stoppen! Keine neuen Mittelstreckenwaffen in unserem Land!“ An drei Tagen zu Fuß und mit dem Fahrrad an Rhein und Ruhr gemeinsam für den Frieden aktiv. 50 Initiativen und Organisationen von Rhein und Ruhr, 40 bekannte Erstunterzeichner:innen und weitere 250 Personen rufen auf, Ostern auf die Straße zu gehen.

Lasst uns an Ostern ein deutliches Zeichen gegen den Krieg, für einen schnellstmöglichen Waffenstill­stand und für ernsthafte Verhandlungen über eine diplomatische Lösung der Konflikte setzen! Ostern auf die Straße, für Waffenstillstand, gegen Milliardenschulden für Rüstung, gegen neue Mittelstrecken­waffen, gegen Wehrpflicht, für Rüstungskontrolle und eine gesamteuropäische Friedensordnung!

Aus unserer Region bietet sich wieder die Fahrradetappe am Ostersonntag von Essen nach Bochum an. Leider ist die direkte Bahnfahrt nach Essen zur Zeit nicht möglich. Alternativ besteht die Möglichkeit mit der S-Bahn S5 mit Fahrradmitnahme von Hagen über Witten nach Dortmund und dann weiter mit dem RE1 nach Essen (ab Witten um 9:06 Uhr, Ankunft in Essen 10:07 Uhr). Damit kommt man in Essen noch rechtzeitig, um die Auftaktkundgebung auf dem Hirschlandplatz zu erreichen. Der liegt nah dem Hbf, links hinter dem sonst üblichen Startort Willy-Brandt-Platz. In Essen redet zum Auftakt unter dem Motto „Gegen die atomare Bedrohung gemeinsam vorgehen“ Christoph von Lieven von ICAN. Zum Abschluss in der Ko-Fabrik (Stühmeyerstr.) in Bochum spricht Tobias Pflüger von der IMI zum Thema „Keine neuen Mittelstreckenwaffen!“. (Achtung: Der Bahnhof Bochum wird Ostersonntag nicht angefahren. Man muss also nach Witten mit der Straßenbahn zurück oder mit der U35 nach Herne und dann mit der Bahn über Dortmund nach Witten und Hagen )

Auch der Ostermontag bietet sich zur Teilnahme an: Wieder ist der Start in Dortmund-Dorstfeld auf dem Wilhelmplatz (U44 von Kampstr. bis Wittener Str.), um 13:30 Uhr startet dort die Auftaktkundgebung. Es spricht Pfarrer Friedrich Laker, ich mache die Begrüßung. Dann folgt die Demo in die Dortmunder City, wo ab 15:00 Uhr das Abschlussfest der dreitägigen Aktion auf dem Hansaplatz stattfindet. Dort reden Michael v.d.Schulenburg, ehm. UN-Diplomat, MdEP BSW und Andrea Hornung, SDAJ Bundesvorstand. Es gibt auch Musik und Stände von verschiedenen Gruppen.

Hier der Flyer zum diesjährigen Ostermarsch Rhein/Ruhr.

Stoppt das Töten in der Ukraine – für Waffenstillstand und Verhandlungen!

Am 24. Februar jährt sich zum 3. Mal der Angriff Russlands auf die Ukraine. Die NATO schätzte Ende letzen Jahres die Zahl der Toten und Verwundeten auf beiden Seiten auf 1 Million Menschen! Aktuell kommt Bewegung in die erstarrten Positionen. US-Präsident Trump ist zu Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten bereit und auch Präsident Selenski hat erklärt, er könne sich Verhandlungen in einem bestimmten Rahmen vorstellen. Obwohl von vielen Seiten jetzt Kritik an dem Vorgehen von Trump kommt, könnte es doch der Anfang vom Ende des schrecklichen Kriegs sein.

Wir wollen gemeinsam mit dem Freundeskreis Witten-Kursk und der DFG-VK Witten-Hagen mit einer Mahnwache an die Opfer in der Ukraine und in Russland gedenken und dafür eintreten, dass auch unsere Regierung endlich eine konstruktive Rolle in Richtung einer diplomatischen Lösung einnimmt.
Wir laden ein zur:
Mahnwache am Mo., 24. Feb. ´25
18:00 Uhr Berliner Platz, Witten

wir bilden aus Lichtern ein Peace-Zeichen,
Sprüche und Gedichte gegen den Krieg,
Musik und Redebeiträge
Hier der Flyer zu der Aktion.

Ostermarsch Rhein Ruhr 2024
Die Kriege beenden, die Aufrüstung stoppen!
Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit!“

„Die Welt befindet sich in existenzieller Gefahr: Die ökologische Katastrophe bedroht unsere Lebensgrundlagen, die weltweiten Spannungen, Konflikte und Waffengänge sowie die Atom- und Hochrüstung steigern die Gefahr eines großen Krieges.
Die weltweiten Kriege bringen zahllosen Menschen Tod und Leid.
Unabhängig von Vorgeschichte und Hintergrund der zahlreichen weltweiten Kriege und bewaffneten Konflikte wie in der Ukraine und in Israel und Palästina fordern wir den Stopp aller Waffenlieferungen und setzen uns für die Einstellung aller Kriegshandlungen zugunsten diplomatischer Lösungen ein.“

So steht es im Aufruf für den diesjährigen Ostermarcsh RheinRuhr. An drei Tagen zu Fuß und mit dem Fahrrad an Rhein und Ruhr gemeinsam für den Frieden aktiv. Fast 50 Initiativen und Organisationen von Rhein und Ruhr, 30 Erstunterzeichner:innen und weitere 300 Personen rufen auf, Ostern auf die Straße zu gehen. Bei den Kundgebungen sprechen bekannte Persönlich¬keiten aus der Friedensbewegung, Musikbeiträge unterstützen den Protest.
Lasst uns an Ostern ein deutliches Zeichen gegen den Krieg, für einen schnellstmöglichen Waffenstillstand und für ernsthafte Verhandlungen über eine diplomatische Lösung der Konflikte setzen! Ostern auf die Straße, gegen Tauruslieferungen und Wehrpflicht, für Rüstungskontrolle und eine gesamteuropäische Friedensordnung!
Aus unserer Region bietet sich wieder die Fahrradetappe am Ostersonntag von Essen nach Bochum an. Mit der Regionalbahn mit Fahrradmitnahme von Hagen über Witten ist sie gut zu erreichen (ab Hagen um 9:16 Uhr, ab Witten um 9:31 Uhr, Ankunft in Essen 9:58 Uhr). (Achtung: Zeitumstellung!) Damit kommt man in Essen noch rechtzeitig, um die Auftaktkundgebung auf dem Hirschlandplatz zu erreichen. Der liegt nah dem Hbf, links hinter dem sonst üblichen Startort Willy-Brandt-Platz. In Essen redet zum Auftakt unter dem Motto „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“ Peter Köster von der IG BAU. Zum Abschluss in der Ko-Fabrik (Stühmeyerstr.) in Bochum spricht Clemens Ronnefeldt vom Int. Versöhnungsbund zum Thema „Medien im Krieg“.
Auch der Ostermontag bietet sich zur Teilnahme an: Wieder ist der Start in Dortmund-Dorstfeld auf dem Wilhelmplatz (U44 von Kampstr. bis Wittener Str.), um 13:30 Uhr startet dort die Auftaktkundgebung. Es spricht Helmut Manz vom Bündnis Dortmund gegen rechts. Dann folgt die Demo in die Dortmunder City, wo ab 15:00 Uhr das Abschlussfest der dreitägigen Aktion auf dem Hansaplatz stattfindet. Dort reden Özlem Demirel, MdEP Die LINKE, Wieland Hoban, Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost und Hisham Hammad, Palästinensische Gemeinde Dortund. Es gibt auch Musik und Stände von verschiedenen Gruppen.

Hier der Flyer mit dem Aufruf, den Unterstützern und dem ganzen Programm.


Gewalteskalation in Nahost stoppen!

Die DFG-VK Witten-Hagen verurteilt aufs Schärfste die Gewalteskalation in Nahost durch den Angriff der Hamas und den Gegenangriff durch das israelische Militär. Bereits über 1000 Tote binnen weniger Stunden auf beiden Seiten und seitdem wachsende Opferzahlen sind das bisherige Resultat dieser kriegerischen Auseinandersetzung.

Für diesen Angriff der Hamas gibt es keine Entschuldigung, auch nicht die ständigen Einschränkungen der Rechte der Palästinenser durch Landraub und Vertreibung und obwohl die Menschen in Gaza unter schwersten Bedingungen leben. Bomben und Raketen auf Städte, ein Angriff auf ein friedliches Musikfest, bei dem Feiernde getötet oder verschleppt wurden, sind ein Verbrechen.

In der israelischen Zivilgesellschaft gibt es auch Militärdienstverweigernde, die aus Protest gegen die Unterdrückung der palästinensischen Menschen ihren Reservistenstatus aufkündigten. Massenproteste gegen die Netanjahu-Regierung hatte es in den letzten Monaten gegeben, nicht nur wegen deren Plänen, die Rechtsstaatlichkeit stückchenweise abzubauen. Für diese Demokratiebewegung in Israel bedeutet der Angriff und der nun ausgerufene Kriegszustand die deutliche Einschränkung ihrer Handlungsmöglichkeiten.

Die DFG-VK verlangt die sofortige und bedingungslose Freilassung aller Geiseln, seien es Frauen, Kinder, ausländische Touristen oder zivile Israelische Bürger:innen. Geiselnahmen von Zivilist:innen sind Kriegsverbrechen.

Die Drohung des Ministerpräsidenten Netanjahu, alle Orte in Schutt und Asche zu legen, von denen er annimmt, dass dort die Hamas sich versteckt, ist ebenso unerträglich wie die Eskalationsdrohungen der Hisbollah aus dem Libanon. Keine:r der Toten wird durch Vergeltung wieder lebendig.

Wir unterstützen die Aussage der Ärzteorganisation IPPNW: „Jetzt muss alles getan werden, den Kreislauf der Gewalt zu beenden. Wir appellieren an alle Akteure im israelisch-palästinensischen Konflikt, sich an die Prinzipien des internationalen Völkerrechts und der Menschenrechte zu halten. Es gibt keinen Frieden ohne ein Ende der völkerrechtswidrigen israelischen Besatzungspolitik sowie eine politische Lösung, die von den Konfliktparteien ausgehandelt werden muss“.

Ähnlich äußerte sich UN-Generalsekretär Antonio Guterres: „Es ist an der Zeit, diesen Teufelskreis aus Blutvergießen, Hass und Polarisierung zu beenden. Israel muss sein legitimes Sicherheitsbedürfnis verwirklicht sehen und die Palästinenser müssen eine klare Perspektive für die Errichtung eines eigenen Staates erkennen.“


Ostermarsch RheinRuhr 2023
Waffenstillstand statt Waffenlieferungen! – Aufrüstung stoppen! – Für Frieden und Klimaschutz!“

Der US-Oberbefehlshaber Milley hat im letzten November die Zahl der Toten und Verwundeten auf beiden Seiten mit einer viertel Million angegeben. Seitdem sind weitere vier Monate des Tötens und Sterbens ins Land gegangen! Die Ankündigung Russlands, taktische Atomwaffen in Belarus zu stationieren, die britische Lieferung von Uranmunition an die Ukraine und auch die deutschen Leopard-Panzer, die jetzt am Krieg beteiligt sind, stehen für die voranschreitende Eskalation. Dem wollen wir uns beim Ostermarsch entgegenstellen, gegen die Lieferung immer schwererer Waffen und für einen Waffenstillstand und eine Verhandlungslösung demonstrieren! Der Ostermarsch 2023 steht unter dem Motto: „Waffenstillstand statt Waffenlieferungen! -Aufrüstung stoppen! – Für Frieden und Klimaschutz!“

An drei Tagen zu Fuß und mit dem Fahrrad an Rhein und Ruhr gemeinsam für den Frieden aktiv. Über 40 Initiativen und Organisationen aus den Städten an Rhein und Ruhr, 40 ErstunterzeichnerInnen und weitere 500 Personen rufen auf, Ostern auf die Straße zu gehen. Bei den Kundgebungen sprechen bekannte Persönlichkeiten aus der Friedensbewegung, Musikbeiträge unterstützen den Protest. Lasst uns an Ostern ein deutliches Zeichen gegen den Krieg, für einen schnellstmöglichen Waffenstillstand für ernsthafte Verhandlungen über eine diplomatische Lösung des Konfliktes setzen! Ostern auf die Straße, gegen Krieg und Rüstung, für Abrüstung und eine gesamteuropäische Friedensordnung!

Aus Witten bietet sich wieder die Fahrradetappe am Ostersonntag von Essen nach Bochum an. Mit dem Regionalexpress mit Fahrradmitnahme von Hagen über Witten ist sie gut zu erreichen (ab Hagen um 9:16 Uhr, ab Witten um 9:31 Uhr, Ankunft in Essen 9:58 Uhr). Damit kommt man in Essen noch rechtzeitig, um die Auftaktkundgebung auf dem Hirschlandplatz zu erreichen. Der liegt nah dem Hbf, links hinter dem sonst üblichen Startort Willy-Brandt-Platz. In Essen redet zum Auftakt unter dem Motto „Aufstehen gegen die Atomkriegsgefahr“ Dr. Werner Strahl von der IPPNW. Zum Abschluss auf dem Konrad-Adenauer-Platz in Bochum spricht der Theologe und Publizist Peter Bürger zum Thema „Zivilisatoricher Pazifismus“. Auch der Ostermontag bietet sich zur Teilnahme an: Wieder ist der Start in Dortmund-Dorstfeld auf dem Wilhelmplatz (U44 von Kampstr. bis Wittener Str.), beginnend mit einem Friedensgottesdienst um 12:30 Uhr. Um 13:00 Uhr startet am gleichen Ort dann die Auftaktkundgebung. Es spricht Sigi Czyrt von den Flüchtlingspaten Dortmund. Ihr Thema lautet „Gegen Kriegspolitik und Gewalt von rechts“ Musik kommt von Peter Sturm. Dann folgt die Demo in die Dortmunder City, wo ab 15:00 Uhr das Abschlussfest der dreitägigen Aktion auf dem Hansaplatz stattfindet. Dort reden Christine Hoffmann, Generalsekretärin von pax christi und Lühr Henken vom Bundesausschuss Friedensratschlag.

Der Flyer mit dem Aufruf, den Unterstützer:innen und dem ganzen Programm gibt es hier…….


Stoppt das Töten in der Ukraine – für Waffenstillstand und Verhandlungen!

Aktion zum Jahrestag des russischen Angriffskrieges

wir laden ein zur

Mahnwache am Fr, 24. Feb. 23
18:00 Uhr Berliner Platz, Witten

wir bilden aus Lichtern ein Peace-Zeichen und lesen Sprüche und Gedichte gegen den Krieg

Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Wir verurteilen den Krieg Russlands gegen die Ukraine, der seit dem 24. Februar 2022 zu hunderttausenden Toten und Verletzten sowie Millionen Geflüchteten geführt hat. Wir fordern den Rückzug des russischen Militärs aus der Ukraine.
Abertausende von weiteren Menschen drohen diesem Krieg zum Opfer zu fallen. Der Schatten eines Atomkrieges liegt über der Welt. Dieser Krieg, wie alle anderen, konterkariert außerdem den Kampf gegen die Klimakrise. Es ist die Verantwortung und Pflicht der Staaten und Völker, der Gewalt Einhalt zu gebieten.

Die Staaten der NATO, darunter an vorderer Stelle Deutschland, haben eine Mitverantwortung für die immer weitere Eskalation des Krieges. Daher geht an sie nicht nur die Aufforderung zur Ergreifung von Verhandlungsinitiativen sondern auch, ihren Teil der Eskalation zu beenden.
Sicherheit und Frieden für alle können nur gemeinsam und nicht gegeneinander erreicht werden. Das Völkerrecht muss dabei höher stehen als die Machtinteressen einzelner Staaten.
Stoppt das Töten in der Ukraine!
Für Waffenstillstand statt immer mehr Waffenlieferungen!
Beendigung der Kriege auch in anderen Teilen der Welt!


Eine Veranstaltung
des Wittener Friedensforums, der DFG-VK Witten-Hagen
und des Freundeskreises Witten-Kursk

Antikriegstag 2022

Bei einer gut besuchten Antikriegstags-Veranstaltung präsentierte das Wittener Friedensforum gemeinsam mit der DFG-VK Witten-Hagen die Friedensgrafik „Verhandeln statt schießen“. Joachim Schramm erläuterte in seinem Redebeitrag, warum diese Forderung der richtige Weg zum Frieden in der Ukraine ist. Hier die Rede im Wortlaut als PDF.
Auch andere Redner:innen betonten die Notwendigkeit einer diplomatischen Lösung für den Ukrainekrieg und setzten sich für die Unterstützung der aus dem Land Geflüchteten ein. Ebenso wurde auf andere Krieg in der Welt verwiesen, die nicht vergessen werden dürften. Die Wittener Partnerschaftsvereine betonten die Notwendigkeit von Kontakten auf der Ebene der Zivilgesellschaft, gerade in schwierigen Zeiten. Dazu zählten besonders die Partnerschaften mit San Carlos, Mekele und Kursk.

——————————————

„Für den Frieden! Gegen einen neuen Rüstungswettlauf! Die Waffen müssen endlich schweigen!“ – so ist der diesjährige Aufruf des DGB zum Antikriegstag überschrieben. Vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges hat der Tag in diesem Jahr eine besondere Bedeutung. Tagtäglich sterben hunderte Menschen in diesem Krieg und ein Ende scheint nicht absehbar. Der DGB-Aufruf kritisiert den russischen Angriff deutlich, fragt aber auch nach der Perspektive der westlichen Antworten darauf. Er kommt zu dem Schluss: „Der Ukraine-Krieg darf uns nicht zu dem Irrglauben verleiten, Frieden ließe sich mit Waffen schaffen.“

In Witten wollen wir gemeinsam am 1. September auf dem Rathausplatz für ein Ende des Ukrainekrieges demonstrieren, aber auch den Krieg im Jemen oder die Angriffe der Türkei auf die Kurdengebiete nicht vergessen. Zu der Aktion rufen neben dem DGB auch das Wittener Friedensforum, die DFG-VK Witten-Hagen und weitere Gruppen auf. Sie beginnt um 17 Uhr. Redebeiträge kommen von der IG-Metall-Jugend, dem Wittener Friedensforum und anderen. Hauptredner bei der Kranzniederlegung am Mahnmal im Lutherpark ist Rene Röspel, ehemaliger SPD-Bundstagsabgeordneter aus Hagen und in dieser Funktion immer kritisch zu Krieg und Aufrüstung eingestellt. Alle Infos in diesem Flyer.


Nein zu Krieg – Ukraine-Krieg beenden! 

Der Krieg in der Ukraine droht weiter zu eskalieren. Nachdem der russische Angriff und die daraus entstandenen Kämpfe wohl schon zigtausend Opfer, darunter zahlreiche Zivilisten gefordert hat, ist ein Ende nicht absehbar. Mit dem Argument, den Menschen in der Ukraine helfen zu wollen, schicken die NATO-Staaten immer mehr Waffen in das umkämpfte Land. Nun wird auch Deutschland zum Lieferant schwerer Waffen. Immer mehr ist von westlichen Politiker zu hören, man wolle Russland militärisch schwächen. Auf der anderen Seite zeigt sich die russische Regierung entschlossen, ihre Kriegsziele zu errei-chen. Droht hier ein langwieriger, opferreicher Krieg oder gar seine Ausweitung auf ganz Europa? Wir haben den fachkundigen Journalisten und Friedenaktivisten Andreas Zumach eingeladen, uns seine Einschätzung der Lage und möglicher Entwicklungen darzu-stellen. Folgende Fragen sollen angesprochen werden:

  • Sind Waffenlieferungen und eine massive Aufrüstung der Bundeswehr friedensfähige Maßnahmen oder wird Deutschland so schrittweise zur Kriegspartei?
  • Wie können die Gefahren einer kurz- und langfristigen Eskalation durch politische und ökonomische Entscheidungen gebannt werden?
  • Verfolgen USA und EU die gleichen Interessen?
    Welche Chancen gibt es (noch) für eine Europäische Friedensordnung?
  • Was kann/soll die Friedensbewegung jetzt tun?
Diskussionsveranstaltung mit

Andreas Zumach
Journalist und Friedensaktivist

Di. 07. Juni 22, 19:00 Uhr
Ev. Gemeindehaus Heven, Steinhügel 38, Witten

Veranstalter: Wittener Friedensforum, Freundeskreis WItten-Kursk und DFG-VK Witten-Hagen

Hier der Flyer zur Veranstaltung ….


Die Waffen nieder – nein zum Krieg!

Friedenskundgebung, Sa. 26. März
11 Uhr, Platz vor der Stadtgalerie, Witten

Angesicht der anhaltenden Kämpfe in der Ukraine wollen wir am Samstag den 26. März um 11 Uhr auf dem Platz vor der Stadtgalerie in Witten erneut gegen den Krieg protestieren. Die DFG-VK Witten-Hagen, das Wittener Friedensforum,der Frauenverband Courage und der Freundeskreis Witten-Kursk laden zu einer Friedenskundgebung ein. Es gibt ein Programm mit Livemusik und Redebeiträgen von Pfarrer Claus Humbert, Sprecher des Arbeitskreises Christlicher Kirchen sowie von den Veranstaltern. Außerdem besteht die Möglichkeit, Postkarten an Mitglieder der Bundesregierung auszufüllen, mit denen verstärkte Bemühungen um eine diplomatische Lösung des Konfliktes eingefordert werden. Auch die Kritik an dem milliardenschweren Rüstungsprogramm für die Bundeswehr wird angesprochen.

Auf der Postkarte heißt es „Wir verurteilen den russischen Angriff auf die Ukraine. Zusammen mit vielen anderen Menschen schließe ich mich der Forderung nach sofortigem Stopp des sinnlosen Blutvergießens an. Von der deutschen Politik erwarte ich aktive Unterstützungen aller Verhandlungsbemühungen, die die Sicherheitsinteressen beider Seiten berücksichtigt. (…) Wir sind gegen die massive Aufrüstung der Bundeswehr. Wir protestieren energisch gegen die Zuwendung von 100 Milliarden für das Militär.  (…)

Kommt am Samstag vor die Stadtgalerie, leitet diese Einladung an Freunde und Bekannte weiter!


Friedenskundgebung, Sa. 5. März
11 Uhr, oberer Rathausplatz, Witten

Ca. 100 Menschen protestierten am 5. März auf dem Wittener Rathausplatz gegen den Krieg in der Ukraine. Sie forderten eine diplomatische Lösung und äußerten Kritik an den geplanten Erhöhungen des deutschen Militäretats. Zu der Kundgebung hatte u.a. die DFG-VK Witten-Hagen aufgerufen.

Der DGB-Kreisvorsitzende Mathias Hillbrandt forderte im Namen des DGB die russische Regierung auf, unverzüglich alle Angriffe einzustellen. Die NATO und die EU werden zur Besonnenheit aufgefordert. Deutliche Kritik äußerte Hillbrandt an der geplanten Aufstockung des deutschen Verteidigungsetats .

Dem schloss sich auch Joachim Schramm, aktiv in der DFG-VK Witten-Hagen und im Wittener Friedensforum, an. Er verwies darauf, dass mit der geplanten Erhöhung des Militäretats auf 2% des BIP Deutschland das Land mit dem höchsten Militäretat in Westeuropa wäre und in der Welt auf Platz vier rutschen würde. Auch der NATO-Anteil von 70% an den Weltrüstungsausgaben habe Russland nicht von dem Angriff auf die Ukraine abgehalten.Nachdrücklich verurteilte Schramm den Angriff auf die Ukraine und erinnerte an das Leid der Menschen im Krieg. Er forderte die Rückkehr zur Diplomatie und verwies dabei auf diverse aktuelle Äußerungen von Friedens- und Konfliktforschern. Hier die ganze Rede als PDF

Auf die lange Geschichte der Freundschaft zwischen Menschen in Witten und der russischen Stadt Kursk verwies Rita Boele, Vorsitzende des Freundeskreises Witten-Kursk. Diese sei durch den Krieg belastet, ihr Fortbestand sei aber gerade in Zeiten der Krise notwendig. Der Freundeskreis habe sich in mehreren Briefen an die Partnerstadt aber auch an Putin selber gewandt und ein Ende des Krieges eingefordert. Energisch wies sie Forderungen der Wittener Ratfraktion der WBG zurück, die eine Aussetzung der Partnerschaft forderte. Hier die Rede als PDF.

Weitere Berichte über Friedensaktionen in NRW und zu Standpunkten und Aussagen der Friedensbewegung auf der Homepage unseres Landesverbandes:




  • Impressum
  • Datenschutz

Urheberrecht © 2026 · dfg-vk · Anmelden